Ablauf / wichtige Aspekte einer Anpassung

Wir führen traditionell eine vergleichende Anpassung durch.

Bevor wir mit den Hörgeräten starten, möchten wir unsere Kunden kennenlernen. Das Kennenlernen hilft uns später bei der Produktauswahl und bei den Nachjustierungen in der Anpassphase.
Danach ermitteln wir mit dem Hörtest die Kenndaten der Kundenohren. Bei einem gesetzlich versicherten Kunden ist dies eine Vertragsleistung, die wir erbringen müssen. Es ist auch sinnvoll, die Daten erneut zu prüfen, weil wir letztendlich mit diesen Werten die Hörgeräte auf das Gehör justieren. Schleichen sich hier Fehler ein, ziehen sich diese unbemerkt bis zum Ende durch.
Danach ist es uns möglich, den Kunden individuell zu beraten.
In der Beratung erlauben wir uns, einen fachlichen Vorschlag ihm zu unterbreiten.
Dieser beinhaltet Gesichtspunkte wie: Grad der Schwerhörigkeit, Leistungsreserven, Verstehensmöglichkeit, Handhabung, Kosmetik sowie Möglichkeiten der technischen Mehrausstattung.
Als letztes erfolgt die Abformung der Ohren, um die Ankopplung an den Körper sicherzustellen. Bis zum nächsten Termin bereiten wir aus den besprochenen Eckpunkten eine vergleichende Anpassung mit mehreren Hörhilfen vor. Diese werden mit den individuell hergestellten Ohrpassformen dem Kunden neutral zur Auswahl angeboten. In dem Vergleich teilt der Kunde uns seine Meinung zu den Produkten mit und wir beraten ihn, welches Produkt besser zu ihm passt.
Beim folgenden Termin erzählt unser Kunde, welche Situationen er besser meistern konnte und wann er zufrieden war. Ein weiterer Punkt im Gespräch ist, welche Situationen nicht zufriedenstellend waren und korrigiert werden sollten, ohne nach Möglichkeit die guten Situationen zu beeinflussen.
Ohne einen Zeitdruck möchten wir den Kunden so in der ersten Eingewöhnungsphase begleitend an das Anpassziel führen.